Abb.: GfK Geomarketing
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Februar 2010 Individuelle Merkmale von Entscheidern wie auch deren beruflich-soziales und strukturelles Umfeld berücksichtigt ein neues Business-to-Business-Modell der GIM Gesellschaft für Innovative Marktforschung (www.g-i-m.com). Das Zielgruppenmodell mit dem Namen Multi-Dimensional Model of Decision-Making (MMD) setzt bei der Segmentierung der Business-Entscheider – im Gegensatz zu B-to-B-Modellen der Vergangenheit – nicht ausschließlich auf wirtschaftlich-ökonomische Variablen oder Werteorientierungen, sondern macht die unterschiedlichen Entscheidertypen in ihrem jeweiligen Unternehmenskontext anschaulich. Fünf Typen von Entscheidern unterscheiden die GIM-Forscher beim MMD: die pro-aktiven Macher, die Unterstützung Suchenden, die Defensiven, die Teamentscheider und die Sicherheit Suchenden. Bestimmt werden diese Typen durch unterschiedliche Einflussfaktoren wie etwa Rationalität, Emotionalität oder kognitive Kompetenz. Mit Hilfe der MMD-Segmentierung lassen sich für die unterschiedlichen Entscheidertypen Rückschlüsse auf das Management von B-to-B-Beziehungen im Rahmen des CRM sowie auf Kommunikations- und Werbemaßnahmen ziehen.
Abb.: GIM
Februar 2010 Ökologisch orientierte Käufer geben laut GfK pro Jahr rund 5,8 Milliarden Euro für Bio-Produkte aus. Zwar verlangsamt sich das Absatzwachstum mittlerweile etwas, aber nach wie vor sorgen kaufkräftige Zielgruppen für hohe Umsätze bei nachhaltig produzierten Produkten. Im Zuge der Ausdifferenzierung des Marktes wird es allerdings immer wichtiger, bio-affine Zielgruppen nicht nur in ihren Lebenswelten und Konsumgewohnheiten sauber zu analysieren, sondern auch regional präzise zu verorten. So zeigt eine Auswertung der GfK Geomarketing (www.gfk-geomarketing.de), dass die Bio-Kaufkraft in Deutschland höchst unterschiedlich verteilt ist. Eine überdurchschnittlich hohe Dichte an Bio-Zielgruppen findet sich demnach in den Großräumen München und Oberbayern, Stuttgart, Frankfurt und Rhein-Main-Taunus wie auch Hamburg – also in Regionen, die auch allgemein betrachtet die höchste Kaufkraft aufweisen (siehe Abbildung). Die GfK Geomarketing untersucht bei ihrer regionalen Analyse von Bio-Käufern unter anderem deren konkrete Produktwahl, Einkaufsorte, Häufigkeit des Einkaufs, Umsätze in einzelnen Kategorien, Preissensibilität, Einstellung zur Kontrolle bei Bio-Produkten sowie generelle Einstellungen zum Thema Gesundheit und Nachhaltigkeit.
10. Juli 2008 In der aktuellen Zielgruppenserie in W&V Media, bei dem das Fachmagazin mit der Weitere Infos zur Zielgruppenserie in W&V Media finden Sie unter www.wuv-media.de |

